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Schweißdrüsen-Absaugung
Viele Menschen leiden unter der Neigung zum übermäßigen Schwitzen,
insbesondere im Achselbereich. Dies bezeichnet man auch als axilläre
Hyperhidrose. Die Weiterentwicklung und Verfeinerung der Technik des
Absaugens von Schweißdrüsen in diesem Bereich bringt Patientinnen und
Patienten große Erleichterung.
Es
existieren derzeit verschiedene Methoden der Schweißdrüsen-Absaugung, bei
denen die Schweißdrüsen im Achselbereich abgesaugt werden. Die bisher
durchgeführte Operationstechnik zeigte immer wieder Komplikationen oder
relativ hohe Rezidivraten, so dass es oftmals zu einem erneuten Eingriff
kam. Auch die Verwendung von Kanülen, wie sie zur Fettabsaugung benutzt
werden, offenbarten Schwierigkeiten bei dieser Operation. Daher haben wir
eine neue Methode der Schweißdrüsen-Absaugung entwickelt, mittels derer
man nun einen wesentlich größeren Anteil der vorhandenen Schweißdrüsen
absaugen kann (u.a. wurde diese Methode auch in der Sendung Stern-TV,
November
2006,
vorgestellt.
Durch das Verfeinern und Entwickeln der Technik und das Einführen neuer
Spezialkanülen konnte die Rezidivrate deutlich gesenkt werden. Die
möglichen Komplikationen sind minimal und zeigen sich beispielsweise als
kleine Hämatome und Verhärtungen im Achselbereich, die sich jedoch nach
kurzer Zeit zurückbilden.
Diese neue Methode der Schweißdrüsen-Absaugung wird in dieser Form derzeit
nur in unserer Klinik durchgeführt. Der minimal-invasive Eingriff wird in
einer sog. Tumeszenz-Lokalanästhesie durchgeführt und ist daher eine
ambulante Operation. Man benötigt nur zwei kleine Stiche unter- und
oberhalb der Achselhöhle als Zugang zum Operationsgebiet. Anschließend
werden die Schweißdrüsen nach Aufweichung des Gewebes durch die
Tumeszenzlösung abgesaugt. Die kleinen operativen Zugänge werden mit
Klammerpflaster verschlossen sowie ein Druckverband angelegt. Die
nachoperative Schwellung bildet sich nach wenigen Tagen zurück.
In der Regel können die Patientinnen und Patienten kurze Zeit nach dem
Eingriff wieder am Alltagsleben teilnehmen. Es sind uns auch Patienten
bekannt, die direkt vom Krankenhaus aus wieder zur Arbeit gegangen sind.
Empfehlenswert ist es jedoch, wenigstens 1 oder 2 Tage nach der Operation
frei zu nehmen, auch um evtl. erforderliche Kontrolluntersuchungen
durchführen zu können.
Die Achselhöhle ist direkt nach der Operation quasi trocken, die
Schweißdrüsen sind ja bereits abgesaugt. Die abgesaugten Schweißdrüsen
können sich nicht mehr erneuern. Es kommt auch nicht zu einer
kompensatorischen Schweißübersekretion an anderen Körperstellen. Lediglich
die nervale Versorgung von noch verbliebenen Schweißdrüsen kann sich
wieder regenerieren, so dass es im Laufe der Zeit wieder zu einer leichten
Schweißdrüsensekretion kommen kann, die jedoch dann nur sehr geringgradig
ausfallen kann.
Die Kosten für den Eingriff werden in der Regel nicht von den allgemeinen
Krankenkassen übernommen. In Einzelfällen beteiligen sich die Privatkassen
an den Kosten.
Zudem kann der Betrag ggf. beim Finanzamt als außergewöhnliche Belastung
geltend gemacht werden.
Mehr Infos:
www.laser-haut-stuttgart.de
Terminvereinbarung unter Tel.-Nr.:
0711/2786
- 2230
oder
0711/2786
- 2228
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